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DSL ist der wichtigste aktuelle Standard bei Breitbandzugängen in das Internet. Vor einigen Jahren ursprünglich mit maximaler Download-Rate von 768kbit/s verfügbar kann man jetzt fast überall in Deutschland zwischen 1024, 2048, 6016 und seit einiger Zeit auch 16000kbit/s wählen. Das Monopol bei den Anschlüssen hatten früher die Deutsche Telekom und Arcor. Inzwischen hat sich der Kreis der Anschlussanbieter um einige Wettbewerber erweitert. Die bedeutendsten sind hier 1&1 und Freenet.

Neben verschiedenen Geschwindigkeiten (Bandbreiten) beim DSL-Anschluss gibt es noch verschiedene Zugangstarife. Diese unterscheiden sich in die Kategorien Volumentarife, Zeittarife, Flatrates und DSL by Call.

Flatrates: Flatrates sind der inzwischen gebräuchlichste Tarif. Mit einer echten Flatrate hat man unbegrenzten Zugang zum Internet ohne Zeit- oder Volumenbeschränkung. Zu beachten ist hier, dass manche Flatrates nur als solche angeboten werden, eigentlich aber Volumentarife sind.

Volumentarife: Die Abrechnung erfolgt nach übertragener Datenmenge. Für einen monatlichen Pauschalpreis erhält man ein Freivolumen von mehreren Gigabyte. Die Onlinezeit spielt hierbei keine Rolle.

Zeittarife: Hier wird nach verbrauchter Onlinezeit abgerechnet. Innerhalb der monatlichen Freiminuten kann man downloaden, soviel man will.

Call by Call: Bei einem Call by Call-Tarif surft man ohne Grundgebühr. Die Abrechnung erfolgt entweder nach übertragenem Datenvolumen oder nach der Onlinezeit. Diese Tarife eignen sich also für Gelegenheitssurfer. Hier gibt es aber unbedingt zu beachten, dass dennoch für den DSL-Anschuss die monatliche Grundgebühr in voller Höhe anfällt.